Initiative Ladezone

Ladezonen sind derzeit unklar geregelt und werden deshalb oft fehlgenutzt. Mit der Initiative „Liefern lieber in der ersten Reihe!“ setzen wir uns für die Ergänzung der Straßenverkehrsordnung um ein Verkehrszeichen „Ladezone“ ein. Es soll ein absolutes Haltverbot analog zum Taxistand enthalten. Ausnahmen sollen lediglich für berechtigte Nutzungen, d. h. gewerbliche Be- und Entladevorgänge, gelten.

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Warum brauchen wir klar geregelte Ladezonen?

-  Ladezonen entlasten den fließenden Verkehr von „Zweite-Reihe-Parkern“.
-  Ladezonen sind gut für die Verkehrssicherheit.
-  Ladezonen reduzieren Schadstoffemissionen.
-  Ladezonen gehen sparsam mit öffentlichem Raum um.
-  Ladezonen reduzieren Stress.
-  Lieferungen kommen schneller an.

Das sagen Unterstützer der Initiative:

Quelle: https://www.daniela-ludwig.de

„Ladezonen schaffen den Zustellern einen sicheren Arbeitsraum für sich und ihr Fahrzeug, so dass sie sich auf die Zustellung konzentrieren können, statt sich darum zu sorgen, ob ihr Fahrzeug ein Hindernis ist. Auch andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Radfahrer, sind sicherer unterwegs, wenn nicht in zweiter Reihe geparkt wird.“

Daniela Ludwig MdB, verkehrspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Quelle: https://www.spdfraktion.de/abgeordnete/luehmann | Fotograf: Benno Kraehahn

„Die Verkehrssicherheit zu verbessern ist für alle Verkehrsteilnehmer von Bedeutung. Besonders aber für Menschen, die im Verkehrsraum arbeiten. Durch geeignete Ladezonen wird die Verkehrssicherheit verbessert, weil Gefahrenanlässe objektiv reduziert werden und andere wesentliche Stressoren wegfallen.“

Kirsten Lühmann MdB, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion

Quelle: https://www.oliver-luksic.de

„Die Notwendigkeit von mehr Ladezonen in den Städten ist angesichts des steigenden Lieferverkehrs unstrittig. Dafür ist neben einer eindeutigen Kennzeichnung vor allem ein intelligentes, digitales Parkleit- und Raumsystem nötig. Wir brauchen zeitlich auf Stichzeiten beschränkte Ladezonen, die ansonsten den Anwohnern wieder zur Verfügung stehen.“

Oliver Luksic MdB, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion

Quelle: https://www.stephankuehn.com

„Ladezonen können helfen, Verkehrsunfälle zu vermeiden, denn parkende Lieferfahrzeuge in der zweiten Reihe sind eine Gefahr für Radfahrende. Sie können ebenso den Umstieg auf die Elektromobilität erleichtern, wenn sie mit Schnellladesäulen ausgestattet werden. Ladezonen müssen auf vorhandenen Verkehrsflächen eingerichtet werden – weiterer knapper städtischer Raum soll dafür nicht beansprucht werden.“

Stephan Kühn MdB, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion

Quelle: https://www.spdfraktion.de/abgeordnete/schiefner | Fotograf: Benno Kraehahn

„Um die Verkehrssicherheit für Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger und Lieferpersonal zu verbessern, ist die Einrichtung ausgewiesener Ladezonen in den Kommunen ein wichtiger Schritt."

Udo Schiefner MdB, SPD-Bundestagsfraktion

Quelle: HDE

„Eine gute Erreichbarkeit der Handelsstandorte für Kunden und Lieferanten ist für den Einzelhandel von zentraler Bedeutung. Das Parken in der zweiten Reihe verschlechtert den Verkehrsfluss in der Innenstadt für Kunden und Logistik im Einzelhandel. Deshalb sind verfügbare und zuverlässig freie Ladezonen für die Logistik unverzichtbar. Nur so können die Waren pünktlich an die Geschäfte des Handels sowie an die Endkunden ausgeliefert werden.“

Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelverbandes Deutschland - HDE

Quelle: DSLV

„Speditionen haben eine zentrale Rolle bei der Versorgung von Einzelhandel, Supermärkten, Gastronomie, Hotels und Gewerbebetrieben in Städten und urbanen Räumen. Hierfür werden mittelgroße Lkw eingesetzt, die für die Anlieferung von Waren für einen kurzen Zeitraum mangels Alternativen oftmals in zweiter Reihe halten müssen. Zusätzlich ausgewiesene Ladezonen helfen, die Anlieferung deutlich zu beschleunigen und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.“

Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik e. V.

Quelle: DVR

„Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) begrüßt die Forderung nach einem eindeutigen Verkehrszeichen für sogenannte Ladezonen. Damit dadurch das Parken des Lieferverkehrs in zweiter Reihe vermieden und so die Sicherheit insbesondere des Rad- und Fußverkehrs verbessert werden kann, gilt jedoch: Polizei und Ordnungsämter müssen mit verstärkten Kontrollen sicherstellen, dass Ladezonen nur von den dazu Berechtigten genutzt werden.“

Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR)