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Der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) begrüßt die ordnungspolitisch richtige Grundsatzentscheidung der Bundesregierung, zur CO2-Bepreisung auf eine CO2-Steuer zu verzichten. Eine CO2-Steuer hätte dauerhaft negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, ohne die Garantie einer ausreichenden Reduzierung der CO2-Emissionen.

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Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat für heute angekündigt, eine fahrradfreundliche Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in die Ressortabstimmung zu geben. Sie soll das Halten in der zweiten Reihe sowie auf Fahrradschutzstreifen beenden und dadurch die Verkehrssicherheit erhöhen. Der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) unterstützt diese Zielsetzung. Verbote allein helfen dabei aber nicht, vielmehr sind zusätzliche Haltemöglichkeiten erforderlich. Der Verband schlägt die Einführung von klar geregelten Ladezonen in der StVO vor, damit gewerbliche Be- und Entladevorgänge weder Rad- noch Autoverkehr stören.

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Die Konsolidierung von Paketsendungen für ein Stadtgebiet wird seit Längerem als ein Konzept diskutiert, mit dem eine entscheidende, zumindest nennenswerte, Verkehrsreduzierung erreicht werden könnte. Stimmt das? Nein, wie die neue Studie „Quantitative Untersuchung der konsolidierten Zustellung auf der letzten Meile am Beispiel zweier KEP-Unternehmen in den Städten Nürnberg und München“ aufzeigt. In der Studie, die der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) beauftragt hat, wurde erstmals anhand realer Sendungsdaten eine Gebietskonsolidierung zweier KEP-Unternehmen am Beispiel der Städte Nürnberg und München in Szenarien quantitativ untersucht. Das Gesamtfazit: Konsolidierte Paketzustellung lohnt sich nicht.

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„Wir begrüßen grundsätzlich die veröffentlichten Eckpunkte des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) für eine Novelle des PostG. Das Ziel, endlich die unzeitgemäße Privilegierung der Deutschen Post AG (DP AG) im Paketmarkt abzuschaffen und für faireren Wettbewerb zu sorgen, ist unterstützenswert und wird von uns gerne weiterhin positiv begleitet. Entscheidend ist die konkrete Umsetzung, sodass guten Worten auch gute Taten folgen. Es kommt jetzt insbesondere auf die Ausgestaltung der Details an."

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Die Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) ist in Deutschland im Jahr 2018 weiter stabil gewachsen – schwächelnden Konjunkturprognosen zum Trotz. 3,52 Mrd. KEP-Sendungen beförderten die KEP-Dienstleister – das entspricht einem Plus von 4,9 % und in Summe so vielen Sendungen wie nie zuvor. Im Schnitt wurden 12 Mio. Sendungen an bis zu 7 Mio. Empfänger pro Zustelltag befördert. Die Ergebnisse liefert die KEP-Studie 2019, die der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) heute in Berlin vorgestellt hat. Für das laufende Jahr ist mit einem Sendungszuwachs von bis zu 4,5 % zu rechnen.

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Initiative „Die Wirtschaftsmacher“

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Bedeutung und Vielfalt der Logistik soll durch „Logistikhelden-Kampagne“ bekannter werden – rund 90 Unternehmen, Verbände und Medienpartner engagieren sich in der Initiative „Die Wirtschaftsmacher“

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Mikro-Depots als Ausgangspunkt für die Lieferung mit Lastenrädern sind ein übertragbarer Lösungsansatz für Kommunen, um Lieferverkehr umweltverträglich zu gestalten. Die Auslieferung mit Lastenrädern vom Standort Berlin-Prenzlauer Berg wird nach dem Projektende fortgeführt. Die zwölfmonatige Testphase des Modellprojekts KoMoDo hat bewiesen: Der Einsatz von Lastenrädern für die Auslieferung von Paketen und die gemeinsame Nutzung eines Mikro-Depot-Standorts durch mehrere Paketdienstleister funktioniert – wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen.

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Anlässlich des morgigen Tags der Arbeit bedankt sich der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) herzlich bei allen Beschäftigten der Kurier-, Express- und Paketunternehmen (KEP). „Die Menschen in der KEP-Branche leisten Grundlegendes. Sie sind für die Bevölkerung und ihren Alltag mindestens so wichtig wie Bus und Bahn“, sagt Marten Bosselmann, Vorsitzender des BIEK. „Täglich realisieren unter anderem tausende Zusteller eine herausfordernde und ehrliche Arbeit. Dabei hat sich die Zusammenarbeit mit Vertragspartnern in der über 40-jährigen Geschichte der deutschen KEP-Branche etabliert und bewährt.“

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Heute ist der internationale Tag gegen Lärm – ein guter Anlass, um zu betonen, dass den Kurier-, Express- und Paketdienstleistern (KEP) die lärmarme Zustellung ein wichtiges Anliegen ist. Die Verwendung leiser Elektroantriebe ist in der KEP-Flotte vielfach höher als im gesamten Fahrzeugbestand in Deutschland. Beim Einsatz von Zustell-Lastenfahrrädern auf der letzten Meile können zu einem großen Umfang klassische Lieferfahrzeuge durch leise Fahrräder ersetzt werden. Auch aus Gründen der Lärmprävention sind daher Lastenfahrräder und Mikro-Depots eine gute Wahl, die die Kommunen fördern sollten.