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Gunnar Uldall legt Amt als Präsident nieder

Berlin, 22.10.2014 - Der Präsident des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik (BIEK), Gunnar Uldall, wird zum Ende des Jahres 2014 sein Amt niederlegen. „Nach über sechs Jahren an der Spitze des Verbandes sollte ein Wechsel erfolgen. Und: Wenn man altersmäßig die Mitte Siebzig erreicht hat, sollte man zeitlich etwas kürzer treten“, erklärte Uldall auf der Mitgliederversammlung am 21.10.2014. Die Mitglieder bedauerten diesen Schritt, da der BIEK unter der Präsidentschaft Uldalls seine Stellung im politischen Berlin gefestigt und sich, wo immer notwendig, Gehör habe verschaffen können. Die Interessen der Kurier-, Express- und Paket-Branche (KEP) habe er immer überzeugend und erfolgreich vertreten. Die Verbandsmitglieder dankten Uldall für seine Arbeit und baten ihn zugleich, bei der Suche nach einer Nachfolgeregelung mitzuwirken.


Die KEP-Branche ist mit 200.000 Beschäftigten, 8 Millionen Paketzustellungen pro Tag und rund 60.000 Lieferfahrzeugen eine tragende Säule des Wirtschaftslebens in Deutschland. Private Haushalte und gewerbliche Kunden profitieren täglich von der Genauigkeit und der Zuverlässigkeit der Paketdienste.


Uldall: „Noch nie war das Preis-/Leistungsverhältnis bei den Paketdienstleistungen für die Kunden so günstig wie  heute, noch nie hatten die Verbraucher einen so kurzen Weg zu einem Paketshop wie heute. Diese erfreuliche Entwicklung ist auf den Wettbewerb zwischen den Dienstleistern zurückzuführen. Deswegen muss der Wettbewerb zwi-schen den verschiedenen Anbietern gesichert und weiter ausgebaut werden.“  Überlegungen in der Politik, die erfolgreiche Postreform von vor 15 Jahren schrittchenweise zurückzudrehen und so den Wettbewerb einzuengen, erteilte er eine klare Absage. Uldall: „Auch ohne das Amt eines Präsidenten bleibe ich der Paket- und Expresslogistik verbunden. Ich werde mich weiterhin für faire Wettbewerbsbedingungen einsetzen - zum Nutzen aller Paketkunden.“

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