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Deutsche Post will Porto erneut erhöhen

Bundesverband Paket und Expresslogistik kritisiert Pläne der Post

Berlin, 02.10.2014 – Wieder eine deutliche Preiserhöhung - das dritte Mal in Folge und innerhalb von nur zwei Jahren: Der Bundesverband Paket und Expresslogistik kritisiert das Vorhaben der Deutschen Post, das Porto erneut zu verteuern. Die Post hat jetzt bei der Bundesnetzagentur eine Steigerung des Entgelts für den internationalen Standardbrief auf 62 Cent beantragt. Das Porto auf Standardbriefe wurde seit Anfang 2013 bereits zweimal erhöht, von ursprünglich 55 Cent über 58 Cent auf zuletzt 60 Cent.

„Eine weitere Preissteigerung ist unnötig und unverhältnismäßig und stellt eine willkürliche Belastung der Verbraucher dar“, sagt Gunnar Uldall, Präsident des Bundesverbands Paket und Expresslogistik. Der Geschäftsbereich Brief ist heute schon der profitabelste Geschäftsbereich der Deutschen Post insgesamt. Mit der weiteren Portoerhöhung soll offenbar die Expansion im Bereich der e-Commerce-Pakete finanziert werden. Durch die Portoanhebung verzerrt die Deutsche Post den Wettbewerb zu Lasten der Paketdienste und der Verbraucher. Gunnar Uldall: „Die Bundesnetzagentur ist aufgerufen, dieses Vorgehen zu beenden.“

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