5/2010 - 03.05.2010
 
 
Bundesregierung lädt zum Spitzentreffen Elektromobilität –
BIEK fordert Entwicklung von Elektro-KEP-Fahrzeugen
 
  Berlin, 03.05.2010 - Anlässlich des heutigen Gipfeltreffens von Wirtschaft und Politik zur Konstituierung der Nationalen Plattform Elektromobilität fordert der Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste (BIEK) die Entwicklung von Elektrofahrzeugen für den KEP-Einsatz.


„Lieferfahrzeuge mit Elektroantrieb können wesentlich zur Verbesserung der Luftqualität in Innenstädten beitragen“, ist sich BIEK-Präsident Gunnar Uldall (Senator a.D.) sicher. „Fahrzeuge für den Einsatz bei Kurier-, Express- und Paket- (KEP) Diensten gehören auf die Agenda der Plattform.“ 
Dem Wirtschaftsverkehr ist in der öffentlichen Diskussion der vergangenen Monate nur ein marginaler Platz eingeräumt worden. Im Zentrum stand und steht der Elektro-Pkw. Dabei sind gerade KEP-Dienste sehr geeignet für alternative Antriebe. Die Branche betreibt täglich circa 50.000 Fahrzeuge im Lieferverkehr in Städten und Gemeinden mit einem durchschnittlichen Aktionsradius von 100 Kilometern pro Tag. Besonders hier spielt die Reduktion von Emissionen und Lärm eine große Rolle.
„Die deutsche Automobilindustrie ist nun gefordert, Elektrolieferfahrzeuge für den KEP-Einsatz zu entwickeln und zügig zur Verfügung zu stellen“, so Uldall weiter. Die BIEK-Mitgliedsunternehmen leisten bereits einen großen Beitrag für den Umweltschutz. Sie testen alternative Antriebskonzepte und setzen entsprechende Fahrzeuge im regulären Betrieb ein. Bislang gibt es jedoch keine Elektrofahrzeuge eines deutschen Herstellers, die den KEP-Bedürfnissen entsprechen.





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