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Berlin, 05.05.2011 -
Die Kurier-, Express- und Paket- (KEP-) Branche in Deutschland hat die Finanzkrise hinter sich gelassen und früher als erwartet den alten Wachstumskurs wieder eingeschlagen. Im Jahr 2010 war ein deutlicher Aufholprozess zu beobachten. Die Umsätze hatten das Vorkrisenniveau erreicht. Das Sendungsaufkommen überstieg dieses sogar. Die Unternehmen erwarten auch für das laufende Jahr einen Zuwachs und gehen von einem anhaltend positiven Trend aus. Darüber hinaus ist auch die Beschäftigungszahl weiter gewachsen, obwohl diese während der Krisenjahre beinahe konstant gehalten werden konnte.
Das geht aus einer aktuellen Marktstudie hervor, die der Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste (BIEK) heute in Berlin vorgestellt hat.
„Unsere Branche wird sehr häufig als Frühindikator für die allgemeine
Wirtschafts-entwicklung betrachtet. Alle Zeichen stehen also auf Wachstum“, freut sich BIEK-Präsident Gunnar Uldall. „KEP heißt Wachstum. Und Wachstum heißt Wohlstand für unsere Gesellschaft.“
Einige Kernergebnisse im Überblick:
• Der Gesamtumsatz im KEP-Markt stieg 2010 um 5,4 Prozent auf 14 Milliarden Euro.
• Für 2011 erwarten die Unternehmen einen Umsatz von 14,6 Milliarden Euro.
• Die Anzahl der Sendungen wuchs 2010 um 7,1 Prozent auf 2,33 Milliarden.
• Für 2011 erwarten die Unternehmen ein Aufkommen von 2,44 Milliarden Sendungen.
• Die Unternehmen rechnen bis 2015 mit einem Zuwachs der Sendungszahl von circa 4,9 Prozent pro Jahr auf etwa 2,96 Milliarden und einer Umsatzsteigerung von rund 4,4 Prozent pro Jahr auf circa 17,3 Milliarden Euro.
• Im Jahr 2010 waren direkt und indirekt 364.100 Personen durch KEP-Unternehmen beschäftigt, davon 185.200 bei den KEP-Diensten direkt.
• Der Anteil der KEP-Branche am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist auf 0,72 Prozent angestiegen.
„Um die Potenziale des Wachstumsmotors KEP ausschöpfen zu können, ist vor allem eine nachhaltige Verkehrs- und Wirtschaftspolitik unverzichtbar, fordert Uldall. Die Unternehmen leisten durch äußerst effiziente Prozesse ihren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und Ressourcenschonung. Davon profitiert die gesamte Wirtschaft. “
Der BIEK legt mit der KEP-Studie 2011 seine jährliche Darstellung des gesamten KEP-Marktes in Deutschland vor. Die Marktanalyse wurde, wie in den Jahren zuvor, vom Wissenschaftsinstitut KE-Consult Wirtschafts- und Verkehrsberatung Köln erstellt.
Pressemeldung zum Download
(83 kb)
KEP-Studie 2011(1,6 Mb)
Ergebniszusammenfassung
der Studie (166 kb)
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